Im Seminar wird auf die Grundlagen der Korrosion, Korrosionsarten sowie des Korrosionsschutzes eingegangen.
Korrosion ist nach DIN EN ISO 8044 die physikochemische Wechselwirkung zwischen einem Metall und seiner Umgebung, die zu einer Veränderung der Eigenschaften des Metalls führt und die zu erheblichen Beeinträchtigungen der Funktion des Metalls, der Umgebung oder des technischen Systems, von dem diese einen Teil bilden, führen kann.
Die Korrosion verursacht erhebliche volkswirtschaftliche Schäden, die sich sowohl ökonomisch als auch ökologisch auswirken und auch sicherheitstechnische Aspekte betreffen. Der volkswirtschaftliche Schaden macht die ingenieurmäßige Kenntnis der Korrosionserscheinungen und der Korrosionsmechanismen erforderlich, um Fehler schon während der Planung, Konstruktion und Verarbeitung von Werkstoffen und Bauteilen zu vermeiden. Ursachen von Korrosionsschäden sind oftmals nicht eine ungenügende Korrosionsbeständigkeit des Werkstoffs, sondern fehlerhafte Ver- und Bearbeitung des Werkstoffs, d. h. Transport-, Lagerungs- und Fertigungsfehler, sowie Wartungsmängel und konstruktive Mängel. Dieses Seminar wendet sich an Fachpersonal für die Planung, Konstruktion und Qualitätssicherung im allgemeinen Stahl-, Rohrleitungs- und Anlagenbau, welches sich mit den Grundlagen der Korrosion und des Korrosionsschutzes beschäftigen muss, um grundlegende Fehler bei der Wahl des Werkstoffs, der konstruktiven Gestaltung und der Fertigung zu vermeiden.
TEILNEHMERKREIS
Fachpersonal für die Planung, Konstruktion und Qualitätssicherung im
allgemeinen Stahl-, Rohrleitungs- und Anlagenbau.
SEMINARGEBÜHR
Der Anwendertag ist aufgrund der Förderung des BMWE kostenlos.